BUG (FRÜHER OPUS)
Landesprogramm NRW Bildung und Gesundheit

Das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ baut auf der bisherigen Konzeption des Landesprogramms „OPUS NRW – Netzwerk Bildung und Gesundheit“ auf.
Lange Zeit waren wir „OPUS – Schule“. Jetzt wird „OPUS“ abgelöst von dem neuen Landesprogramm.
Das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ geht davon aus, dass Schüler nur dann gut lernen können, wenn Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention in allen relevanten Dimensionen einer Bildungseinrichtung stattfinden.
Gesundheit ist Voraussetzung und Ergebnis eines gelingenden Bildungsprozesses.
Vor diesem Hintergrund verfolgt das Landesprogramm Gesundheits- und Bildungsziele.
Dabei werden Schulen in ihrem Vorhaben unterstützt, sich zu guten gesunden Bildungseinrichtungen zu entwickeln. Unter einer guten gesunden Bildungseinrichtung versteht man Schulen, die Gesundheit, Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention zu ihrem Leitmotiv gewählt haben, und die ein hohes Gesundheitsniveau aufweisen.
Näheres über unsere Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention erfahren Sie in unserem Schulprogramm.
Weitere Infos: „Unser Weg in das Land gesunder Ernährung“
BÜCHERBUS
Der Bücherbus der Stadt Herne





Chor
Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt an unserer Grundschule einen Schulchor. Betreut wird dieser durch die KollegInnen Frau Schulz und Herr Szebrowski. Den Kindern soll in erster Linie der Spaß an Musik und am Singen vermittelt und erhalten werden. Im Chor wird das Hören und Zuhören geschult, der Umgang mit der eigenen Stimme erlernt und Rhythmusgefühl angebahnt. Die Kinder sollen lernen, ihre Stimmen kontrolliert einzusetzen und Musik über den eigenen Körper erfahren. Dabei sollen sie möglichst viel in den Prozess der Erarbeitung, Interpretation und Form der Präsentation eingebunden werden.
Neben der Stimmbildung gibt es schwungvolle Kinderlieder und Bewegungslieder, aber auch Rockiges und Poppiges sollen zum Repertoire des Chores gehören. Überwiegend wird begleitete Einstimmigkeit gepflegt, aber auch Mehrstimmigkeit (Kanons, einfache zweistimmige Lieder) wird angebahnt. Es wird ein abwechslungsreiches Repertoire erarbeitet, bei dem aber die Qualität des Vortrages Vorzug vor einer großen Anzahl erlernter Musikstücke erhält. An bereits bekannten Liedern wird permanent gearbeitet, um ein ständig abrufbares Repertoire aufzubauen.
Gemeinsames Musizieren verbindet Menschen auf eine ganz besondere Art und Weise miteinander. Die Gemeinschaft wird gestärkt, da die Kinder merken, dass sie ein wichtiger Teil des Ganzen sind. So werden die Kinder an Erfolgserlebnisse herangeführt und erfahren dabei gleichzeitig, dass diese nur durch gemeinschaftlichen Einsatz in der Gruppe möglich sind. Sie merken aber auch, wie wichtig ihr eigener Beitrag ist und dass jeder einzelne gebraucht wird.
Auch die für Auftritte vor Publikum notwendige Disziplin spielt eine wichtige Rolle. So werden sowohl das Auf- und Abtreten, als auch das Verhalten vor Publikum besprochen und trainiert.
Wir wollen mit dem Chor bei ganz unterschiedlichen Anlässen mitwirken und so das Schulleben bereichern und mitgestalten.
CIRCUS-SCHNICK-SCHNACK
(circus schnick–schnack.de)
Unsere Viertklässler besuchen seit den Sommerferien 2014 jeweils zwei Stunden in der Woche den Circus-Schnick-Schnack.
Bereits am 05.12.2014 fand die erste Aufführung in der Manege, damals noch im Zelt an der Eschstraße – statt. Inzwischen ist der Circus zu uns, auf das Schulgelände am Jürgens Hof gezogen, was unsere Kooperation wesentlich unterstützt.
Gefördert wird die Kooperation von ´ZIRKUS MACHT STARK´(www.zirkus-macht-stark.de/).
Durch die Erfahrungen im Circus werden unterschiedliche Kompetenzen sowie das Selbstvertrauen der Kinder gefördert. So werden die Kinder auch beim Lernen in der Schule nachhaltig unterstützt.
JEKITS
Jeki: Jedem Kind ein Instrument

Unsere Schule ist eine von etwa 200 Grundschulen im Ruhrgebiet, die an diesem Projekt in Zusammenarbeit mit der Herner Musikschule teilnimmt. ( www.jedemkind.de )
Um wirklich alle Kinder einer teilnehmenden Grundschule – gerade auch jene aus Familien mit geringem Einkommen – erreichen zu können, hat die Landesregierung entschieden, das Programm im ersten Schuljahr in den Unterricht zu integrieren.
Das bedeutet, dass alle Erstklässlerinnen und Erstklässler der beteiligten Grundschulen gebührenfrei am Projekt teilnehmen, unabhängig von Herkunft und sozialen Voraussetzungen.
Als Zielsetzung für das erste Jahr gilt, elementare musikalische Fähigkeiten zu erwerben und verschiedene Musikinstrumente kennen zu lernen.
Lehrkräfte der Grundschulen und der Musikschulen arbeiten im Tandem in der wöchentlichen „JEKI-Stunde“ zusammen.
Im zweiten Schuljahr entscheiden die Kinder und ihre Eltern über eine freiwillige Fortsetzung der Teilnahme an „JEKI“, für die dann Gebühren erhoben werden. Jedes interessierte Kind entscheidet sich für ein Musikinstrument, welches es in Kleingruppen erlernen möchte.
Die Regelungen zur Gebührenbefreiung bleiben für die 2. – 4. Klasse bestehen. Das bedeutet, Kinder aus Familien, die ALG II oder Sozialhilfe beziehen, sind von den Gebühren befreit.
Für Härtefälle wie zum Beispiel ein Elterneinkommen knapp über den Sozialhilfe- oder ALG II – Sätzen vergibt die Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. Stipendien.
Wenn sich eine Schule durch Schulkonferenzbeschluss für die Teilnahme an JEKI entscheidet, muss sie ihren Gestaltungsspielraum in der Stundentafel nutzen, das heißt, im ersten Schuljahr müssen vier Unterrichtsstunden aus dem musisch-künstlerischen Bereich erteilt werden. Davon sollen mindestens zwei Unterrichtsstunden pro Woche Musik sein, wovon eine Unterrichtsstunde für das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ vorbehalten ist. Auf diese Weise verdrängt das Programm nicht den regulären Musikunterricht, sondern ergänzt diesen durch eine Kooperation mit den Musikschulen.
Wir freuen uns, dass das Projekt an unserer Schule auf große Resonanz stößt und sind zuversichtlich, dass sich die Zusammenarbeit der Schule, der Musikschule sowie der professionellen Musikerinnen und Musiker bewährt und für alle Beleiligten von Vorteil ist.
Nur gemeinsam kann ein derart anspruchsvolles Projekt gelingen, bei dem es darum geht, wirklich jedem Kind – unabhängig von seinem sozialen Umfeld – die Chance zu geben, ein Instrument zu erlernen.
KOOPERATIONEN (IM STADTTEIL)
Schule im Stadtteil – Zusammenarbeit mit Institutionen und Vereinen
Kooperation mit den Kindergärten
Für die Gewährleistung eines problemlosen und kindgerechten Schulanfangs findet eine enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten statt (u.a. Elterninformationsabende, Hospitation der Kindergartenkinder in der Grundschule, Einschulungshilfe für türkische Kinder). Die Klassenlehrer der Schulanfänger hospitieren für einen Tag in den Kindergärten.
Durch die Zusammenarbeit kann schon vor der eigentlichen Einschulung der Kontakt zur Elternschaft aufgebaut werden und den Kinder des Kindergartens können eventuelle Ängste vor der neuen Situation genommen werden, indem frühe Kontakte zur Institution, zu Lehrern und Schülern ermöglicht werden. So laden wir alle zukünftigen Schulkinder etwa 4 Monate vor Schulbeginn zu einem Schulspiel ein. Dort lernen die Kinder ihre zukünftigen Klassenlehrer kennen.
Kooperation mit den Schulen der Sekundarstufe I
Um den Übergang der Schülern von der Grundschule zu den Schulen der Sekundarstufe I zu erleichtern und auch um als Schule ein „Feedback“ über den weiteren Werdegang der ehemaligen Schüler zu erhalten, findet auch eine enge Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen statt, etwa durch die regelmäßige Teilnahme der Grundschullehrer an den Erprobungsstufenkonferenzen, durch die Weitergabe von Terminen der Informationsveranstaltungen der Schulen der Sek. I sowie die Teilnahme von Schülern und Lehrern an diesen Veranstaltungen.
Kooperation mit den christlichen Gemeinden
Ausgehend von dem in der Präambel der Richtlinien dargelegten Erziehungsziel der Grundschule pflegt die Grundschule Jürgens Hof einen regen und engen Kontakt zu den christlichen Gemeinden des Stadtteils: zur katholischen St. Barbara – Gemeinde und zur evangelischen Zions – Gemeinde. So findet wöchentlich eine Seelsorgestunde und einmal im Monat ein ökumenischer Gottesdienst für die Schüler im Schulgebäude statt. Von den Schülern wird Kirche somit als Institution in enger Nähe zur Schule erkannt und begriffen.
Kontakte mit der türkisch-islamischen Gemeinde
Unsere Schule hat eine große Anzahl von türkischen Schülern. Das Ziel der Integration realisiert sich daher nicht zuletzt auch in der Zusammenarbeit mit der türkisch-islamischen Gemeinde.
Teilnahme an den Horsthauser Gesprächen
Etwa sechsmal im Jahr finden die „Horsthauser Gespräche“ statt, als Diskussionsveranstaltung zu ausgewählten Themen. Neben Vertretern der Kirchen, der Kindergärten und der Schulen nehmen – je nach Schwerpunktsetzung des jeweiligen Treffens – Vertreter verschiedener Institutionen, Verbänden und/oder Vereinen teil.
Die „Horsthauser Gespräche“ bieten ein Forum für die Diskussion wichtiger – den Stadtteil betreffender – Fragen. Durch die Teilnahme festigt die Grundschule Jürgens Hof ihre Position im Stadtteil und erhält weitere Einflussmöglichkeiten.
Projektlenkungsgruppe
Diese etablierte sich in der Zeit als das Feldherrenviertel als „Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf“ mit Landesmitteln gefördert wurde. Der Leiter des Planungsamtes besprach mit der Bezirksvertretung, dem Jugendhilfeausschuss, den Vertretern der Kindergärten, der Schulen, der Kirchen und des Moscheevereins sowie der Wohlfahrtsverbände anstehende Veränderungen im Stadtteil. Auch nach Beendigung der Maßnahme trifft sich die Lenkungsgruppe noch 4 mal im Jahr, um sich auszutauschen, Anregungen zu geben und Hilfestellung untereinander zu leisten.
Gesellschaft für Integration
Im Oktober 2005 hat die GfI die neuen Räume an der Horsthauser Straße bezogen. Zwei Sozialarbeiter beraten mit Hilfe des Integrationsrates der Stadt Herne Horsthauser Bürger mit Migrationshintergrund.
Eine Arbeitsgruppe setzt sich aus den Leitern der Grundschule und der Kindergärten zusammen.
Gemeinsam wollen wir versuchen Mittel und Wegen zu finden, den Übergang zwischen den einzelnen Institutionen problemlos zu gestalten, aber auch den Schulerfolg der Kinder zu ermöglichen.
Kontakte zu Bezirksvertretung und politischen Parteien
Für die Grundschule im Stadtteil ist auch der Kontakt zu der Bezirksvertretung und zu den politischen Parteien von Bedeutung. Die Kontakte zu den kommunalen Entscheidungsträgern finden bei Bedarf statt. So erhält die Schule wichtige Einblicke in für sie relevante Bereiche.
Kulturstrolche
Idee
Wer Kultur früh kennen lernt, selbstverständlich Museen, Archive und Konzerte besucht, Schauspieler oder Künstlerinnen befragt, will nicht nur Zuschauerin und Zuschauer bleiben, sondern sucht einen eigenen Ausdruck. Je stärker Kulturorte sich Kinderfragen stellen, desto überzeugender arbeiten sie an ihrem Profil, desto interessanter sind sie für Kinder. Die Kulturstrolche lernen im Klassenverband alle Kultursparten kennen, sie sammeln Eindrücke und dokumentieren jeden Kulturbesuch durch einen Sticker in ihrem persönlichen Kulturstrolche-Sammelheft.
Kultur…
… macht klug:
Sie befähigt Kinder, all ihre Sinne spontan und reflektiert zu nutzen. So verbindet sie Handeln, Denken und Fühlen.
…macht Kinder sensibel:
Sie stärkt die Wahrnehmung für Untertöne, Harmonien und Dissonanzen, für Ursache und Wirkung, Strukturen und Details.
… fördert Verständigung:
Sie zeigt, dass jenseits von „falsch oder richtig“ meist viele Perspektiven und Deutungen möglich sind.
… befähigt zu Visionen:
Sie regt dazu an, Unmögliches zu denken, Neues auszuprobieren, Altes zu transformieren, Perspektiven zu schaffen und Phantasie Realität werden zu lassen.
… drückt aus, was in einem steckt:
Sie übt Menschen darin, dem, was sie denken, fühlen oder ahnen, Ausdruck zu verleihen
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Hinweis:
Die Aktivitäten der Kulturstrolche finden Sie unter ´Schulleben´ als Text- und Bilddokumente unter den teilnehmenden Klassen.
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LESEFÖRDERUNG: BIBLIOTHEK UND SCHULE
Unsere Schülerbücherei
Unser Leseförderkonzept
Unsere Gründe für ein Leseförderkonzept:
1. Lesen ist eine Grundbedingung für erfolgreiches Lernen.
2. Die Lesekompetenz aller Schüler muss immer weiter
verbessert werden.
Unsere Wege
1. Förderung der Motivation
Unser Ziel ist, dass unsere Schüler freiwillig, möglichst ihr ganzes Leben lang, Bücher in die Hand nehmen. Dafür sind Bücher, die der Lesekompetenz der Schüler entsprechen, von besonderer Wichtigkeit. Dazu gehört auch eine individuelle Beratung in unserer Schülerbücherei und die anregende Leseumgebung mit Leseecken, in denen sich über das Gelesene ausgetauscht werden kann.
Hinzukommt ein kreativer Umgang mit Büchern im Unterricht.
2. Förderung des selbständigen Lesens
In Projekten wird durch interessante Themenstellung das selbständige Erforschen des Bücherereiangebotes gefördert. Hierbei kommt auch die Recherche im Internet dazu.
3. Kooperation mit der Stadtbibliothek und den Büchereibus
Unsere Bildungspartnerschaft (www.medienberatung.nrw.de) mit der städtischen Bücherei (http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Stadtbibliothek_Herne_-_Faszinierend_vielseitig) ergänzt unser schulisches Leseförderkonzept und unterstützt den Lesehunger der Schüler.
4. Diagnoseverfahren in den einzelnen Schuljahren
Diese Diagnoseverfahren führen zur individueller Förderung der Lesekompetenz.
5. Vorlesewettbewerb
Jedes Jahr im Frühjahr führen wir ein Vorlesewettbeweb in den 2., 3. und 4. Schuljahren durch.
Hier können Kinder Fragen zu gelesenen Büchern beantworten und Punkte sammeln.
PROJEKTWOCHE: GESUNDHEIT
Gesunde Ernährung und Bewegung
Wir frühstücken gemeinsam
Ein Elternratgeber zum Thema „Gesunde Ernährung“ kann in der Schülerbücherei ausgeliehen werden!
Schnupperschule
An unserer Schule findet jedes Jahr eine Schnupperschule statt.
Sie ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Kindergarten und Grundschule.
Die zukünftigen Lernanfänger werden einige Wochen vor den Sommerferien eine Stunde in der Woche „unterrichtet“. Geleitet wird diese Stunde von den zukünftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der ersten Schuljahre mit Unterstützung unserer Sozialpädagogin.
Durch spielerische Übungen werden die Kinder in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Sozial- und Selbstkompetenz und in ihren fachlichen Kompetenzen gefördert.
Darüber hinaus ermöglicht die Schnupperschule die Entwicklungsschritte der Kinder zu beobachten und Fördermaßnahmen individuell zu erstellen.
Die zukünftigen Lernanfänger lernen frühzeitig das Schulgebäude, die Lehrerinnen und Lehrer und den Schulalltag kennen und werden auf die Anforderungen des Schulalltags vorbereitet. Dies baut eventuell vorhandene Ängste ab und die Kinder sehen mit Freude dem ersten Schultag entgegen.
SCHULOBST
Unser Schulobstprogramm
Unsere Schule nimmt an dem EU-Schulobstprogramm teil. Das bedeutet, dass die Schüler jeden Tag zu dem Frühstück, das sie mitbringen, eine Portion Obst kostenlos von der Schule erhalten. Mit diesem Programm, das von der EU und NRW gefördert wird, soll den Kindern ein gesundheitliches Ernährungsverhalten nahegebracht und ihre Ernährungskompetenz gefördert werden.
Um das Schulobstprogramm effektiv in unseren Schulalltag einzubinden, haben wir folgende Aktionen in den einzelnen Klassen geplant:
– Essen nach „Ampelfarben“ : Aktionen und Spiele rund um die
Ernährungspyramide (Jede Klasse besitzt ein entsprechendes
Poster. Eine Pyramide aus Holz, in der Lebensmittel, bzw.
Abbildungen von Lebensmitteln einsortiert werden können, ist
auch vorhanden) und dem damit verbundenen Erwerb von
Ernährungskompetenzen.
– Erwerb des Ernährungsführerscheins in den 3. und 4. Schuljahren
– Aktion „5 am Tag“: Kennen lernen verschiedener Obst- und
Gemüsearten, Obst und Gemüse mit allen Sinnen erfassen, „5 am
Tag-Regel“, Zubereitung von Obst und Gemüse
– Obstwerkstatt: Erstellen von Plakaten und Collagen zu den
einzelnen Obst- und Gemüsesorten
– Kennen lernen von Hygiene – Regeln und Essens – Regeln
– Gestaltung eines Rezeptbuches
– Einrichtung eines „Obstdienstes“, der dafür zuständig ist, das
Obst in die Klasse zu holen
– Zusammenarbeit mit den Landfrauen
– Planung einer Obstwiese im Bereich des Schulgartens
Die Zubereitung des Schulobstes wird eingebunden in das bereits laufende Projekt „Gemeinsames Schulfrühstück“. Mit Hilfe der Eltern wird das Obst jeden Morgen für die Schüler zubereitet, so dass diese es während des gemeinsamen Klassenfrühstücks essen können. Einmal im Monat ist ein gemeinsames Frühstück der Jahrgangsstufen geplant. Dieses Frühstück soll von den Kindern selbst zubereitet werden. Mehrmals im Laufe des Schuljahres finden gemeinsame Frühstücke in allen Klassen statt.
Unsere Schule bietet für das Schulobst – Projekt ideale hygienische Voraussetzungen. Es gibt eine Küche mit mehreren Spülbecken (Warmwasser) und einem Kühlschrank für die Lagerung des Obstes. Für die Abfälle steht ein Komposter im Schulgarten zur Verfügung.
SCHÜLERRAT / KLASSENRAT / STREITSCHLICHTUNG
Der Klassenrat
Einmal in der Woche treffen sich alle Kinder einer Klasse zu einem Klassenrat, um Probleme der Woche zu besprechen und gemeinsam Lösungen dafür zu finden. Diese Stunde dient der „Friedenserziehung“. Dazu führen die Klassen ein Klassenratsbuch, in das besondere Ereignisse eingetragen werden können.
Der Schülerrat
Die Klassensprecher der Klassen 2, 3 und 4, die Streitschlichter und die Vertreter des Schülerparlaments treffen sich an jedem ersten Donnerstag im Monat in der 6. Stunde im Raum der Streitschlichter (Bücherei) zum Schülerrat. Unterstützt werden sie von einer Lehrerin der Schule, Frau Brockers. Die Schüler tauschen Informationen aus und besprechen gemeinsam aktuelle Probleme und Wünsche.
Die Klassensprecher geben die Ergebnisse der Sitzungen, die in einem Protokoll festgehalten werden, an die Schüler und Lehrer der Klasse weiter.
Die Streitschlichtung
Die Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Schuljahre werden in das Streitschlichterprogramm eingeführt und ausführlich darauf vorbereitetet. Es ist ein Verfahren, das zur friedlichen Beilegung von Schülerkonflikten eingesetzt wird.
In der Anfangsphase werden eine Lehrerin oder die älteren Streitschlichter die Streitschlichtung leiten. Danach übernehmen die nachfolgenden Mitschüler oder Mitschülerinnen diese Funktion. Die Vermittler helfen, den „Streithähnen“ beim Finden einer gemeinsamen Lösung. Diese wird in einem Friedensvertrag festgehalten und von den Beteiligten unterschrieben. Das Gespräch und die Vereinbarung unterliegen der Geheimhaltung.
Das Streitschlichterprogramm wird unterstützt vonden Materialien eines Streitschlichtungskoffers. Der Koffer enthält ein Erzähltheater mit 5 Puppen, Bildern und Streitgeschichten. Es sind Bausteine auf dem Weg zum „Anders Streiten“.
In Rollenspielen werden Konfliktgespräche demonstriert, Ärger und Gefühle ausgedrückt, es wird „in den Schuhen des anderen gelaufen“ und man versucht, eine Lösung zu finden.


































